Cuypershaus nominiert

14 November 2018

Das Cuypershaus wurde vom Prins-Bernhard-Kulturfonds Limburg als einer der Favoriten für das inspirierendste Denkmal Limburgs nominiert.

Foto van de buitenkant van het Cuypershuis in de avond

Der Preis wird an ein Denkmal mit einer besonderen Geschichte verliehen. Dabei geht es um mehr als nur den Umbau, auch die Verbindung zur Gegenwart spielt eine Rolle. Kurz gesagt: Der Inhalt des Denkmals ist wichtig.

Cuypershaus: Wohn- und Arbeitsort des Architekten und Designers Pierre Cuypers

Pierre Cuypers wurde als Architekt des Rijksmuseums in Amsterdam berühmt, doch der umtriebige Roermonder war vor allem auch ein geschickter Netzwerker und innovativer Unternehmer.

Er errichtete 1853 das Wohnhaus mit angeschlossenem Geschäftsgebäude am Andersonweg in Roermond. Dies war der Beginn einer turbulenten Karriere, die ihm national und international zu Ruhm verhelfen sollte. Seine Geburtsstadt Roermond spielte dabei stets eine zentrale Rolle.

Fast 100 Jahre lang war das Unternehmen im Museumsgebäude ansässig, von wo aus an Hunderten von Kirchen und Aufträgen wie dem Rijksmuseum und dem Amsterdamer Hauptbahnhof gearbeitet wurde, aber auch an der Restaurierung des Schlosses De Haar in Haarzuilens (bei Utrecht).

In den Ateliers und Werkstätten arbeiteten die Mitarbeiter an Entwürfen für Gebäude, Innenräume, Kunstgegenstände und Möbel, alles nach der Vision von Pierre Cuypers. Er leitete seine „Kunstwerkstätten“ auf geschäftsmäßige und moderne Weise, was für jene Zeit beispiellos war.

Das Cuypershuis veranschaulicht diese Geschichte unter anderem durch die Herstellung von Verbindungen zwischen Cuypers und aktuellen Innenarchitekten, aber auch durch Themen wie den 3D-Druck.

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