Die Glasnegative enthalten eine Fülle von Informationen über die Arbeitsweise der Ateliers des Roermonder Architekten und Designers Pierre Cuypers.
Schon früh, um 1860, nutzte Cuypers als Unternehmer die Möglichkeiten, die die Fotografie seinem Unternehmen bieten konnte. Dies unterstreicht Cuypers’ Affinität zu Innovationen und sein kluges unternehmerisches Handeln. Er nutzte Abzüge der Glasnegative, um seine Arbeit und sein Angebot an Kunstgegenständen der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Kataloge und Werbebroschüren sollten potenzielle Käufer überzeugen. Die Fotografie war zudem ein praktisches Mittel, um ein (zu restaurierendes) Gebäude schnell zu dokumentieren, anstatt ausführliche Skizzen anzufertigen.
Zum ersten Mal ist ein Teil dieses „Schatzes“ zu sehen. Darüber hinaus sehen Sie Originalfotos, Kataloge aus dem Atelier von Cuypers sowie Erläuterungen zum Restaurierungsprozess.